Arten der privaten Pflegeversicherungen
Nach Auskunft des Bundesarbeitsministeriums beziehen zurzeit
über 1,8 Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen
Pflegeversicherung. Obwohl die Leistungen verbessert wurden,
reichen die Zahlungen der staatlichen Pflegekassen in der Regel
nicht aus, um die tatsächlichen Kosten voll abzudecken. Bedenkt
man, dass die Renten eher stagnieren und die Pflegekosten steigen
werden, so wird klar: Der Schritt vom Pflege- zum Sozialfall ist
nicht sehr groß.
Um zu verhindern, dass im Pflegefall alle Ersparnisse aufgebraucht
werden und wenig übrig bleibt bspw. für den noch gesunden Ehepartner,
kann eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen werden.
Diese wird in verschiedenen Varianten angeboten:
Pflegetagegeldversicherung
Die Versicherung zahlt dem zu Pflegenden einen im Voraus festgelegten
Tagesgeldsatz. Dabei ist es unerheblich, wie hoch die angefallenen
Pflegekosten tatsächlich sind. Das Pflegetagegeld ist steuerfrei.
Pflegekostenversicherung
Nachdem die gesetzliche Pflegeversicherung vorgeleistet hat, zahlt
die private Versicherung bis zu einer bestimmten Obergrenze
noch offenstehende, nachgewiesene Pflegekosten.
VERGLEICHSANGEBOT PFLEGEVERSICHERUNG